Skiwechsel 20.04.2006
Wie kurz angekündigt habe ich diese Woche meine Skimarke gewechselt! Am Ostersonntag fuhr ich nach Obertauern zum Skitest von Salomon/Atomic. Ich habe beide Skimarken getestet und mich dann am Dienstag für Atomic entschieden und sogleich für zwei Jahre unterschrieben. Ich freue mich riesig auf die neue Zusammenarbeit und ich möchte am liebsten noch mit den neuen Skis langlaufen gehen, aber die Verhältnisse sind halt nicht mehr die besten für neue Rennskis ;) Momentan gehören zum neuen Vertrag noch Salomon Schuhe und Bindung, aber so bald wie möglich, werden auch diese von Atomic hergestellt.
Frühlingsbeginn - doch noch nicht ganz 08.04.2006
Irgendwie will es in Davos nicht Frühling werden, aber dies ist mir im Moment ganz Recht. Nach meinen ersten zwei Arbeitstagen bei der DIAG, nütze ich noch jede Gelegenheit um ein paar Langlaufkilometer zu absolvieren. Wie auch heute morgen. Ein Prachtstag und so stöhrt es auch nicht, schon wieder um halb Acht aufzustehen. Es hat sich gelohnt, wie das Bild zeigt. ;)
Auf dem Bild sind zu sehen v.l.: Thomas Diezig, drei Unbekannte (sorry), ich, meine Büelen-Nachbaren Stephan und Eroica Spiess und ein treuer Gönner von mir, Beat Stiffler (vielen Dank für das Foto). Bis morgen früh im Dischma.
Frühlingsbeginn 03.04.2006
Meine erste Woche ohne Wettkämpfe ist nun vorbei, was aber nicht heisst, dass ich euch keine News liefere. Die Woche habe ich genützt um Ski zu fahren, lockere Langlauftrainings zu absolieren, ein bisschen Ausgang und ein paar Sachen für meine Homepage zu gestalten. Diese Woche stehen nun verschiedene Besuche bei Sponsoren und Verwandten an, ehe ich am Donnerstag meine Teilzeitarbeit als Bauzeichnerin wieder aufnehme.
Hier noch ein paar Karten welche ich gestaltet habe. Der Download sollte bald möglich sein:
Schweizermeisterschaften im Goms 27.03.2006
Die letzten Wettkämpfe sind nun also auch schon Geschichte. Da wir Anfangs März fluchtartig das Goms wegen Lawinengefahr verlassen mussten, hatten wir zum Abschluss nochmal ein happiges Programm vor uns. Angefangen hat alles am Mittwoch mit dem skating Sprint. Bei diesem waren leider nur 9 Damen am Start und nach dem Prolog (2. Zeit) ging es gleich mit dem Halbfinal weiter. In diesem konnte ich mich mit Sandra Gredig für den Final qualifizieren und wir trafen dort auf Laurence und Silvana Bucher. Gleich nach dem Start reihte ich mich hinter Laurence an zweiter Stelle ein und wir konnten uns ein bisschen von den andern zwei distanzieren. Auf der Zielgeraden, wirklich im letzten Augenblick, entschied ich mich links einen Angriff auf Laurence zu starten. Es wurde extrem knapp und am Schluss konnte ich mit Centimeter Vorsprung gewinnen. Dies war nun mein zweiter Schweizermeistertitel im Sprint, was fehlte war einer in den Distanzbewerben.
Diesen wollte ich gleich am nächsten Tag bei der Doppelverfolgung (5km klassisch/5km skating) abholen. Aber daraus wurde leider nichts... Nach dem klassischen Teil waren wir noch zu dritt (Laurence und Natascia), aber gleich nach dem Wechsel griff die Natascia souverän an und liess Laurence und mich einfach stehen. Ich konnte auch der Laurence nicht mehr folgen und lief nur noch meinen dritten Platz ins Ziel. Meine Beine, aber auch mein Kopf, sind schon ziemlich "saisonmüde" und mein Wettkampfhunger ist nach 37 Wettkämpfen ziemlich am Ende.
So liess ich am Samstag auch den 30iger skating aus und konzentrierte mich nochmal voll auf die Staffel vom Sonntag. Bei diesem attakierte ich von Anfang an und konnte so einen Vorsprung von etwas über 40 Sekunden herausholen. Auch Laurien van der Graaf und Sandra Gredig liefen ihre 5km super und wir gewannen die Staffel mit 2 Minuten 40 Vorsprung. Dies war ein schöner Abschluss für die Saison und ich glaube ich kann zufrieden sein. Mein Saisonbericht folgt dann noch und ich hoffe es gibt noch ein paar Fotos von der SM?
So sieht ein Fotofinish mit zwei "müden" Athletinnen aus... von Ausfallschritt keine Spur - aber wir können es besser! Foto von Schlüchter-Timing, 3654 Gunten
DoppelverfolgungDavoser Staffel
Sprint Weltcup Finale Changchun (CHN) 18.03.2006
Das war ein Trip! Wir flogen von Oslo über Wien (einen Tag Aufenthalt) und über Peking nach Changchun, China. Als wir dort angekommen sind, empfangen uns ein paar chinesische überdrehte Frauen, welche sich im nachhinein herausstellte immer so aufgedreht und überfreundlich sind.
Wir fuhren zum Hotel und waren überrascht wie gut das Hotel und auch das Essen war. Das Stadion war gleich nebenan und wir hatten den ersten Blick in Richtung Stadt, aber viel sahen wir nicht, da es schon dunkel war.
Die Überraschung kam am morgen, die eine Möglichkeit wäre Nebel über der Stadt gewesen, dies war es aber nicht, es war ein fürchterlich stickiger und staubiger Smok. Dies bekamen wir auch auf der Strecke (500m in einem Fussballstadion) zu spüren. Die Lungen brennten und ein richtiges Atmen war fast nicht möglich.
Für den ersten Abend waren wir alle vom Organisator in der Stadt eingeladen und das Hotel war noch eine Stufe besser als unseres. Aber geniessen konnten wir dies nicht, den nach knapp einer Stunde, mussten wir schon wieder zurück. Die Organisatoren hatten das Gefühl, dass sie unsere Vorbereitungen störten, aber der Stress war fast noch schlimmer...
Die Strassen sind fast der Horror, es gibt eigentlich wenig Autos, dafür umsomehr Taxis (VW Jetta). Diese fahren ohne Rücksicht auf Verluste!
Mit dabei in China waren von der Schweiz:
Bild mitt: v.l. ich, Harry Dreier (Service), Christoph Eigenmann, Isabel Knauthe (Chef und Physio), Peter von Allmen und Laurence Rochat. Hinten ist noch unsere Atachee, immer mit Smile.
Dann kam der Wettkampftag. Am morgen waren wir leicht joggen und es war höllisch warm. Darunter hatte auch der Schnee gelitten und als wir um vier Uhr testen wollten, war eine ganz schöne Staubschicht drauf und demzufolge sehr klebrig und stumpf. Je mehr Läufer auf der Runde waren um so schneller und weicher wurde es, bis es fast nur noch Pflotsch war. Der Prolog lief mir gar nicht, ich klebte und konnte mich auch nicht schnell bewegen, meine Beine waren hart und ich wurde 25. Nach mir kamen fast nur noch Chinesinnen :(
Beim Viertelfinal schied ich aus und ich wurde 26, welch schlechte Leistung! Dafür hatten wir umso mehr Freude an Chrigi, der lief so sackstark das er zweiter wurde! Dies war unglaublich und genial einen Schweizer auf dem Podest zu sehen!!
So gab es am Abend auch Grund zu feiern und es wurde ganz schön spät, dafür lieber keine Fotos;)
Da wir erst am Freitag zurückgeflogen sind, hatten wir den Donnerstag noch zur Stadtbesichtigung und zum Einkaufen. Aber was für eine Stadt. Es gibt 7 Millionen Einwohner und ich glaube wir waren die einzigen Europäer in dieser Stadt. Es gibt schöne Einkaufsläden, aber auch das pure Gegenteil, mit Ramschläden wo du ein T-shirt für einen Euro kaufen kannst.
In der Stadt erstickst du fast. Es gibt richtig einen Staubfilm über allem und du riechst es förmlich. Es gibt zig Strassenwischer, aber ihre "Besen" sind schon so dreckig. Diese verdienen 40 Euro pro Monat. Du siehst zahlreiche Bettler an den Strassenrändern. Wir sind an einer Kreuzung angekommen und das hast du regelrecht gesehen: bis hierher und dann wird’s noch ärmer. Der Verkehr hält sich noch in Grenzen, alle sind mit Taxis oder Bussen unterwegs. Wir haben gehört in Peking werden täglich 7000 Autos verkauft. Ich denke es sind VW Jetta's.
Bei einer Strassenkreuzung gab es eine Unterführung. Als wir dort unten waren, kamen wir nicht mehr aus dem staunen heraus. Ein Markt, es gab nur gefälschte Uhren, Kleider, Brillen usw. Es herrschte Chaos und wie konnte es auch anders sein, es stank!
Um sechs Uhr am Abend gingen wir mit einer Schwedin, welche für 3 Jahre dort wohnen wird, essen. Ihr Mann ist General Manager von VW und für die Produktion in Changchun verantwortlich. Von Aussen sah das Restaurant ganz ok aus. Aber was wir innen sahen, verdarb uns schon fast den Appetit.
Es gab verschiede Aquariums mit verschiedenen lebendigen Fischen, Muscheln, Schildkröten und eben auch Fröschen... Wir bestellten dann wie üblich Poulet und ein bisschen Kalb. Ich habe auch noch anderes Fleisch gegessen, aber wenn du nicht sagen kannst was es ist.... gibt schon ein bisschen ein mulmiges Gefühl.
So war der Tag dann auch schon vorbei und wir freuten und nach Hause zu gehen. Der Heimflug führte wieder über Peking und Wien. Nach 25 Stunden reisen war ich in Davos angekommen und fix und fertig. Auch hat sich nach dem Flug noch eine Erkältung bemerkbar gemacht und nun heisst es zuerst einmal ein bisschen erholen und alles erlebte verarbeiten. Ach ja, die Vogelgrippe: Wir haben kein einziges totes oder lebendiges Huhn gesehen, aber ich denke in den Vororten, welche wir auf der Fahrt zum Flughafen sahen, gibt es sie sicher.
30km Holmenkollen (NOR) 11.03.2006
Wow, war das lang;) Meine Premiere über 30km skating ging wirklich in die Beine. Ich hatte ziemlich Respekt vor der Strecke und bin auch dementsprechend langsam gestartet. Nach 12.5km lag ich an 36. Stelle und hatte einen schönen Zug mit Paruzzi, Kowalczyk und Norgren. Bei diesen dreien konnte ich längere Zeit dranbleiben, aber auf den letzten 8 Kilometern hatte ich ein bisschen Angst total zu überdrehen und liess ein bisschen Abstand. Im Ziel war ich 31. und es fehlten nur 15 Sekunden auf Platz 27. Irgendwie bin ich zufrieden, aber Andernseits weiss ich es wäre mehr drin gelegen, aber es gibt sicher noch mehrere 30iger.
Hier noch ein paar Bilder: Die Stimmung neben der Strecke ist wirklich super! Es gibt so viele Zuschauer die am Abend schon kommen und dann in Zelten übernachten.
Es folgen dann sicherlich noch ein paar Wettkampfbilder...
Nun fliegen wir morgen nach Changchun (CHN) und laufen dort noch den letzten Weltcup (Sprint skating). Eigentlich wäre noch die Vor WM in Sapporo (JPN) aber dafür haben wir leider kein Budget mehr. Es folgen noch 4 Wettkämpfe bei den Schweizermeisterschaften im Goms und dann ist die Saison schon fast zu Ende :(
Weltcup in Borlänge, Falun (SWE) und Drammen (NOR) 09.03.2006
Endlich komme ich dazu ein paar Worte zu den letzten Wettkämpfen zu schreiben. Es war wirklich Stress pur. Neben und während den Wettkämpfen:
Begonnen haben wir am Dienstag mit dem skating Sprint in Borlänge. Die Strecke war 700 Meter und fast nur Flach. Den Prolog überstand ich als 23. aber mit nur 3 Sekunden Rückstand auf die Marit Björgen. Im Viertelfinal wollte ich nun wirklich einmal wieder weiterkommen, aber ich schied im Fotofinish um Platz 3 gegen Manuela Henkel aus und wurde am Schluss als 19. rangiert.
Weiter ging es dann gleich am Mittwoch Nachmitag mit der Doppelverfolgung in Falun über 10km. Ich habe noch nie einen Massenstart über 10km mit 60 Frauen im Weltcup erlebt, und ich sag euch da war was los... Es wurde geschupft, geflucht, auf Skis kilometerlang herumgelaufen, und es kam einfach keine Ruhe ins Feld. So kamen wir auch fast zu 35igst zum Wechsel auf Skating. Für mich wäre diese Ausganglage ganz gut gewesen, hätte ich beim Wechsel nicht zurücklaufen müssen um meinen Stock zu holen. Denn eine Schweden ist auf die Stockspitze gestanden, als ich in noch nicht ganz an hatte. So war die Gruppe weg und ich kämpfte was das Zeug hielt. Ich konnte auch noch ein paar Läuferinnen überholen und hollte mir meinen ersten Weltcup Punkt in einer Verfolgung (30. Platz). Nachher kam fast noch der grössere Stress. Wir mussten die Skis packen, zurück zum Hotel, duschen, essen und dann ging es in den Bus. Wir fuhren um halb 8 los und kamen in Drammen pünktlich um drei Uhr in der Nacht an... was soll man da noch sagen. Die Erholung hat in solch einem Bus einfach nicht auch noch Platz, ganz zu schweigen von dem nötigen Schlaf! Es gab dann doch noch ein paar Stunden im Bett und es stand bereits der nächste Wettkampf an.
klassisch Sprint in Drammen am Donnerstag: Irgendwie war ich noch nicht ganz anwesend, auch wenn der Prolog erst um halb Zwei stattgefunden hat. Mein Rücken, meine Schultern, die Beine, einfach alles schmerzte und man sah auch genug Augenringe bei andern Athleten. Trotzdem überstand ich die Quali knapp als 27. Im Viertelfinal ging es dann ein wenig besser und ich lief als Vierte ein. Da aber mein Prolog schlecht war, war ich am Schluss 20igste. Dann hiess es wieder packen und 30 Minuten fahren und nun bin ich in Oslo und am Samstag laufe ich gerade auch noch den 30 Kilometer am Holmenkolen. Ich bin noch nie einen 30iger skating gelaufen und irgendwan muss ich mir dies antun ;) Aber ich freue mich sehr darauf und werde alles geben!
Turin 2006 24.02.2006
Meine erste olympischen Spiele sind nun vorbei. Ich muss mich entschuldigen, da ich während den Spielen nicht immer meine Seite aktualisieren konnte. Einerseits war es schwer einen Internetzugang zu finden, andernseits war es uns auch nicht erlaubt selber zu schreiben.
Da wir nicht in Sestriere im olympischen Dorf wohnten, war es sicher eine spezielle Olympiade. Ich empfand es eher wie im Weltcup. Wir wohnten in Pragelato mit den Finnen und Tschechen zusammen, und hatten trotz olympischen Spielen unsere Ruhe... wie im Weltcup. Auch die Jornalisten, welche uns im Zielraum erwarteten, waren zu zweit oder allenfalls zu dritt. Dies kommt auch schon fast an einen Weltcup heran und wenn ich mit letztem Jahr an der WM vergleiche... (dort waren Sie sicher zu zehnt;)) Aber nun zu meinen Wettkämpfen:
10km klassisch: Da Laurence an einer Magendarmgrippe litt, konnten wir am Teamsprint nicht teilnehmen. So war mein erster Wettkampf der 10km. Ich freute mich wirklich auf meinen ersten Wettkampf, denn die Strecke war wie auf mich zugeschnitten (zuerst flach und dann steile Aufstiege). Leider blockierte ich meinen Rücken am Vortag und konnte somit vielleicht nur mit 99% laufen. Aber es schaute ein toller 15. Platz heraus. Ich weiss an den Spielen zählen nur Medaillen oder allenfals Diplome, aber dies wäre für mich noch unrealistisch...
die Staffel: Vor vier Jahren holten unsere Langlaufdamen überraschend die Bronzemedaille... aber dieses Jahr gab es das schlechteste Resultat an olymp. Spielen. Bei einer Staffel von vier Damen müssen alle ein Toprennen zeigen, sonst wirds sehr schwer. So erging es Laurence auf dem zweiten Abschnitt nach 3.5 Kilometern ganz schlecht. Wir wurden elfte und da hilf auch ein guter Start von mir nichts. Aber wer weiss, vielleicht in 4 Jahren haben wir das Glück wieder auf unserer Seite...
Sprint skating: Nach meinen zwei guten Rennen durfte ich auch noch den Sprint laufen. Aber leider war es für nichts... ich wurde im Prolog 32. und qualifizierte mich somit nicht für die Viertelfinals. Dies war hart und ich war demendsprechend enttäuscht, aber hej so ist langlauf... ein mal top und einmal flopp ;)
Nun bin ich zuhause und darf morgen zur Medaillenfeier von Amba und Daniela! Ich freue mich sehr darauf, denn irgendwie waren diese olympischen Spiele doch enttäuschend... die nächsten kommen bald, aber dazwischen gibts noch zwei WM's. ;)
Hier noch ein paar Fotos von der Eröffnungsfeier in Turin:
Chrigi und Guido FERRARI ;)
Skispringer - das beste von der Feier
Feuerwerk
das Feuer brennt...
Radio e televisiun rumantscha - rtr.ch 08.02.2006
Klickt unten auf das Logo und ihr findet auf der unteren Seite vom radio e televisiun rumantscha alle Beiträge welche in letzter Zeit von mir beim romanischen Radio und Fernsehen veröffentlicht wurden. Viel Spass ;)
Uassa n'aja nü usche blers "gästebuachsitrags" sün rumansch lura stossa bot far altsch pers ils engadineises... ma cun scriver vaja mo pü mal sco in frances... ma guardain forza imprenda eir mo quai... fin bainbot e gratcha fich a tout ils engadineis chi tegnen ils polsch
DAVOS NORDIC 06.02.2006
Wow - das erste Mal, dass ich den Weltcup in Davos wirklich geniessen konnte. In den Jahren zuvor machte ich mir soviel Druck und lief dann auch dem entsprechend. Aber dieses Jahr freute ich mich wirklich auf den Anlass. Natürlich auch, da zum ersten Mal ein Sprint ausgetragen wurde. Und da dieser am Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein über die Bühne gang - einfach ein perfekter Anlass für den Langlaufsport! Vom Resultat am Samstag kann ich halbwegs zufrieden sein. Ich lief die 26. Prologzeit, welches doch mein bester Skatingprolog in der freien Technik dieses Jahr war. Nachher im Viertelfinal lief ich mich einfach totol "blau". Ich konnte mich kaum noch bewegen und schaffte im Fotofinisch doch noch den 5ten Platz, welches dann in der Endabrechnung Platz 23. ergab.
Am Sonntag stand dann eigentlich meine Lieblingsdistanz auf dem Programm: 10km klassisch. Obwohl ich am Morgen ziemlich unsicher war ob ich überhaupt starten soll... Denn nach dem Sprint und vorallem in der Nacht hustete ich was ging. Ich bringe diese Entzündung der Bronchien einfach nicht richtig weg und da ist halt so ein Sprint Gift. Ich startete trotzdem und am Anfang einfach gemütlich. Nach 2.1km lag ich an 31. Stelle. Aber von da an wusste ich, dass es heute doch ohne Asthma gehen sollte und drehte voll auf. Ich konnte ein gutes Tempo bis ins Ziel laufen und wurde am Schluss gute 15. Dies ist immerhin mein zweitbestes Distanzresultat und dies noch in Davos!!! Ich bin wirklich glücklich, dass ich in Davos zeigen konnte das ich auf dem richtigen Weg (für Turin) bin. Ich möchte mich bei allen Fans herzlich bedanken, es war wirklich super in Davos bei super Verhältnissen zu laufen! Danke auch den Servicemännern die mir immer wieder super Skis machen. Hier noch ein paar Fotos. Weitere werden folgen...
Bild vom Freitag bei der Präsentation vom neuen Carbonlite Fischer Ski:
Fotograf: menzipics.ch; Christian Manzoni
Bilder vom Samstag: Sprint skating
Fotograf: menzipics.ch; Christian ManzoniFotograf: menzipics.ch; Christian Manzoni
Fotograf: menzipics.ch; Christian Manzoni
Bilder vom Sonntag: 10km klassisch
Fotograf: menzipics.ch; Christian ManzoniFotograf: Davoser Zeitung, Walti Bäni
Fotograf: Davoser Zeitung, Walti Bäni
Coopcitysprint Schaffhausen 03.02.2006
Nach Sedrun ging es am Mittwoch vor Davos Nordic gleich weiter mit den Stadtsprints. Diesmal war die Coopcitysprintserie zu Gast in Schaffhausen. Die Strecke war einmal ein bisschen Anspruchsvoller, denn sie hatte gleich nach dem Start einen längeren Aufstieg und oben auf dem Plateau eine kurvenreiche Runde, welche drei Mal absolviert werden musste.
Der Prolog lief mir nicht ganz nach Wunsch, den irgendwie fehlte noch ein bisschen die Spritzigkeit nach dem Höhentrainingslager. Ich wurde vierte und verlor etwas mehr als zwei Sekunden auf die Norwegerin Sigrid Aas. Das Halbfinale lief ich also gegen sie, Sandra Gredig und Silvia Stebler. Nach dem Aufstieg lief ich an zweiter Stelle und wollte versuchen ob es möglich ist oben auf der Runde zu überholen. Ich schaffte es und gewann meinen Halbfinal.
Im Final waren dann zwei Norwegerinnen, Flurina Bachmann und ich. Den Start erwischte ich nicht schlecht und ich lag an zweiter Stelle. Schon im Aufstieg versuchte ich zu attakieren. Da aber die Sigrid zumachte, nützte Flurina clever die Chance und überholte uns gerade beide. So war ich an dritter Stelle und versuchte zwei Mal die Sigrid noch zu überholen aber sie lief schlau und machte mir immer zu. So wurde ich in der letzten Kurve noch selber überholt und wurde vierte. Ich habe es versucht und so ist halt Sprint... Hier noch ein paar super Fotos:
 

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