Februar 2015 News

Fast ein halbes Jahr Funkstille auf meinem Blog... wow... wie die Zeit vergeht. Ich war gerade selbst ein wenig überrascht das ich so schreibfaul war und nun die grosse Frage: von was ich euch alles noch nachträglich berichten möchte... Da war ja zuletzt die Hochtour auf den Dom und den Nadelgrat, dies wird mir ewig in Erinnerung bleiben und war zugleich auch Auslöser für eine Mitgliedschaft beim SAC Blüemlisalp und eine neue Leidenschaft: das Klettern. Man könnte sagen, es hat mir ganz schön den Ärmel reingenommen und wenn immer möglich bin ich nun bemüht mein Abo im Klettertreff Thun auszunützen. Kraftausdauer, Koordination, Technik und Überwindung um nur ein paar Eigenschaften zu nennen, faszinieren mich momentan sehr stark und machen einfach nur Spass. Ebenfalls besuchte ich einen SAC Touren Grundkurs und einen Telemark-Tiefschneekurs. Ebenso spannend und herausfordernd. Aber um das gelernte nun anzuwenden, fehlt mir schlicht die Zeit und manchmal auch die Gespähnlis dazu. Dies ist aber weniger schlimm, da ich doch nun auch mit dem NSK Thun und der Leitung der JO allerhand zu tun habe. Schnee war bis Mitte Januar Mangelware im Berner Oberland und es brauchte viel Zeit um alles neu zu planen und umzuorganisieren. Wir mussten Trainings absagen, auf die Engstligenalp oder nach Steffisburg verlegen, kurz gesagt, wir konnten einfach nicht wie geplant nach Kandersteg. Seit Ende Januar läuft nun unser Trainingsbetrieb und auch die kleine aber feine Renngruppe läuft tolle Ergebnisse heraus. Apropos Januar: im Januar, nach dem ich schon super Weihnachtsferien mit Ulf in Livigno verbringen durfte, ging’s nochmals in den Schnee und zwar nach Kaisers (Lechtal). In dieser Hütte war ich nun zum 6ten mal und es ist einfach immer wieder ein genialer Winter-Sport-Urlaub mit Freunden von Ulf und mittlerweile auch von mir. Und ja, diesmal erstmals mit zwei Skitouren. War richtig cool ☺ Nun aber zum hier und jetzt ☺ Da nun auch die Arbeit wieder mehr wird, so bin ich langsam froh, wenn wieder geregelte Arbeitszeiten einkehren. Der Winter war mit meinem Arbeitgeber so abgemacht, dass ich meine vielen Überstunden abbauen darf, aber nun sieht es wieder nach tollen Projekten aus und ich freue mich sehr darauf. Ebenfalls absolvierte ich letzte Woche das erste richtige Lauftraining mit einem Intervall über 2 mal 20’. Es nahm mich einfach wunder wie fit ich momentan bin. Mit meinem Ergebnis vom Intervall bin ich durchaus zufrieden und darauf lässt sich aufbauen 😉 Es wird diesen Sommer sicher wieder den einen oder andern Laufwettkampf geben. Momentan hoch im Kurs stehen GP Bern, Blüemlisalplauf und ein Lauf am Swiss Alpine Marathon, aber fix ist noch nix und ich werde es nehmen wie es kommt. Es freut mich jedoch sehr, dass ich weiterhin im Brooks MS Runningteam laufen darf und auch Brooks als meine persönlichen Sponsor behalten darf. So bin ich wirklich motiviert auch diesen Sommer mein Bestes zu geben. Verfolgen könnt ihr mich gerne auch auf garminconnect.com Gesundheitlich geht es mir nach wie vor sehr gut und ich hatte nie Beschwerden wegen meiner MS. Die Diagnose ist nun über drei Jahre her und ich schätze mich sehr glücklich über meine Situation in welcher ich mich befinde. Mein Umfeld, meine sportlichen Aktivitäten, meine Arbeit aber auch die positive Lebenseinstellung unterstützen mich dabei sicherlich sehr stark und ich geniesse den Moment im Jetzt zu 100%! Danke an alle, welche ein Teil davon sind! Ihr hört wieder von mir. Bis bald und einen guten Abschluss vom Winter 2015!  

Hochtour 2014

Nun bin ich schon in Woche 6 meiner Sommerferien angelangt... Was ich aber nun die letzten 3 Tage erleben durfte,  war schlicht unbeschreiblich und doch bin ich versucht, euch ein bisschen meine Hochtour zu beschreiben. Hohe Berge haben für mich eine grosse Anziehungskraft und so war schon früh klar, dass ich in meinen Ferien eine neue Herausforderung einplanen möchte. Das Datum vom 1.-3. September wurde schon früh abgemacht und siehe da, wir hatten 3 Sonnentage! Los ging’s am Montag Mittag nach Randa, von wo wir auf die Domhütte aufstiegen. Der Hüttenweg ist ein abwechslungsreicher alpiner Weg, der teilweise mit Drahtseilen und Eisenstiften gesichert ist. Der Aufstieg wurde mit 4.5h angegeben, naja wir benötigten nicht mal ganze drei Stunden. 🙂 (Garmin Link) Wir sind in diesem Fall Beat, mein Bergführer, und ich. Beat führte uns in Juniorenzeiten mit Swiss Ski schon bei verschiedenen Touren und ebenfalls vor zwei Jahren bei der Hochtour Mönch-Jungfrau. Als Bauingenieur und ehemaliger Langläufer gingen uns die Gesprächsthemen ausserdem nicht so schnell aus. Nun waren wir also in der Domhütte auf 2’940mü.M. Die Hütte wurde erst letztes Jahr vergrössert und wenn ich bedenke auch vorhin hatte sie 75 Schlafplätze, genoss ich den vielen Platz und sogar mein eigenes Bett. Dienstag um 03:00 war Tagwache und um 03:40 ging es endlich los. Stockdunkel und hinter vielen andern Seilschaften zog sich eine Lichterkette Richung Festigletscher. Hell wurde es erst nachdem wir auch das Festijoch erklettert hatten. Auf dem Festijoch merkten wir nun definitiv auch den böigen Wind, welcher uns für den Rest der Tour begleiten würde. Weiter ging’s auf dem Festigrat Richtung Dom, wo wir immer wieder Seilschaften überholen konnten. Durch die perfekten Verhältnisse stiegen wir alles im Trittschnee hoch und um 8:30 stand ich auf dem höchsten Gipfel der 100% auf Schweizer Boden steht  (4545mü.M.)! Welch ein Gefühl, aber leider viel zu kalt um länger dort oben zu verweilen. Schnell ging’s über die Normalroute wieder runter, zurück über das Festijoch und nun erblickte ich auch den Festigletscher bei Tageslicht. Kurz vor Mittag waren wir zurück in der Domhütte und brachten den Tag mit essen, sünnela und schlafen rum. (Garmin Link) Für Mittwoch wurde der Start für die Seilschaften um eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Auch gut, den somit konnten wir das Festijoch diesmal ohne Stirnlampe erklettern.  Auf dem Festijoch ging’s nun aber gleich wieder runter auf den Hobärggletscher und zum Hobärgjoch. Dieser Aufstieg sah von unten schlimmer aus, als er dann effektiv war. Kraxeln, klettern und gegen Ende wieder im Firnschnee mit Pickel und Steigeisen ging es zügig vorwärts und mit bester Routenwahl von Beat aufs Hobärgjoch und gleich weiter auf den Gipfel vom Hobärghorn (4219mü.M.).  Der Wind war auch am zweiten Tag stetiger Begleiter, aber bedeutend weniger schlimm als tags zuvor.  Nun standen wir also auf dem Nadelgrat und vor uns mit Stecknadelhorn (4241mü.M.) und Nadelhorn (4327mü.M.) noch zwei weitere Gipfel die erklommen werden wollten. Den kleinen Gendarm kurz vor dem Nadelhorn wurde auch noch mitgenommen, hätte man schön im Firn umgehen können, aber Beat wollte mich wohl noch bisschen fordern. (Garmin Link) So standen wir knapp sechs Stunden nach Aufbruch auf unserem letztem Gipfel, dem Nadelhorn. Traumhaft schön und unbeschreiblich dies so problemlos geschafft zu haben! Abstieg über Windjoch und Hohbalmgletscher zur Mischabelhütte und das wohlverdiente Cola. Acht Stunden waren wir nun unterwegs und ich glaube auch ein wenig Stolz in den Augen von Beat gesehen zu haben, als er in der Hütte und den andern Bergführern erzählt hatte wie und von wo wir hergekommen sind. Der letzte Abstieg bis zur Gondelbahn Hannig, welche uns dann nach Saas Fee brachte, ging dann auch noch, wenn auch die Knie und Füsse langsam genug hatten. Ein herzliches Dankeschön an Beat für die tollen 3 Tage mit absolut perfekter Tourenwahl!! Hab mich zu jederzeit sicher gefühlt und werde noch sehr lange an diese Hochtour zurück denken und hoffe dies war nicht unsere letzte gemeinsame Tour. 😉  

Sommerferien 1. und 2. Woche

Den 26. Juli sehnte ich schon lange herbei, nicht unbedingt wegen dem Swiss Alpine Marathon, sondern da ab dort meine Sommerferien endlich beginnen konnten. Wer mich kennt, weiss dass Ferien bei mir meistens mit viel Sport verbunden sind. So gabs anschliessend an die 21.1 km vom SAM eine Bike Woche im Engadin. Das Wetter war nun nicht gerade top, aber trotzdem gab es verschiedene schöne Touren rund um Samedan. Highlight der ersten Woche war sicherlich die Biketour Samedan-Val da Fain-Livigno-Chaschauna-Samedan.   Die zweite Ferien Woche stand dann hauptsächlich im Zeichen vom Rennvelo. Es gab eine schöne Tour über Susten- und Klausenpass zu meiner Mama nach Schwändi im Kanton Glarus. Auch wenn ich am Tag nach meiner wohl bis anhin längsten Velotour (174km / 3500hm) gedacht hab ich fahr dann am übernächsten Tag mit dem Zug zurück, wurden die Pläne schnell wieder verworfen. Über Pragel- und Brünigpass ging es am Freitag wieder zurück. Die zweite Woche ist noch nicht ganz vorbei, vielleicht gibts ja später noch ein Update 🙂

was mache ich eigentlich…

... nachzulesen in der Ausgabe der NZZ am Sonntag vom 13. April -> oder auch hier   Zusammengefasst war der Winter 2013/14 einfach viel zu schnell vorbei, oder anders gesagt, zuwenig Zeit um hier ein wenig über mich zu berichten. Es war immer etwas los, sei es mit arbeiten, Skiklub, selber trainieren oder halt auch einmal einen Tag nix tun. Nun war ich eine Woche auf Mallorca und bin wieder parat für neue Taten, sei es bei der Arbeit, beim Sport oder natürlich für den NSK Thun. Ich freue mich auf den Sommer und neue Ziele 😉