Höhentraining Davos 03.10.2010
Viereinhalb Jahre sind nun vergangen seit ich das letzte Mal ein Höhentrainingslager absolviert habe. Eine sehr lange Zeit, aber die Erfahrungen waren durchaus positiv, so dass es mich jetzt wieder einmal aufs Jakobshorn verschlagen hat.
Ich werde nun bis zum 16. Oktober jeweils die Nächte auf dem Jakobshorn verbringen. Das Ziel sind so viele Stunden wie möglich in der Höhe zu verbringen, aber jeweils für die Traininseinheiten nach Davos runter zu fahren. Mein Formzustand ist momentan sehr gut und darum bin ich überzeugt, mir mit diesem Höhentraining eine letzte gute Grundlage für die bevorstehende Saison zu holen.

Hier ein paar erste Bilder vom Jakobshorn.




Neues Panoramabild vom 6. Oktober 2010



 
Trainingslager in Norwegen 27.09.2010
Eine Woche war ich nun in Norwegen unterwegs. Stationen waren Lillehammer, Sjusjoen und Meraker...



Mehr über das Trainingslager erfährt ihr auf der Teamseite vom Engadin Skimarathon Team oder auch auf Facebook.

 
Training in Davos 13.09.2010
Auch wenn ich mich nun wieder eine längere Zeit nicht gemeldet habe, so bin ich fleissig am trainieren.
Wir hatten im August mit dem Engadin Skimarathon Team kein Trainingslager vorgesehen, dafür mit den Athletinnen von Swiss Ski eine längere Stützpunktwoche in Davos. Mit dem Sonntags-Blick Nordic Walking Plausch und zwei Ausflügen nach Leipzig und Lugano war der Monat August dann auch sehr abwechslungsreich und vor allem schnell vorbei.

Nun haben wir bereits Mitte September und der Winter naht in grossen Schritten. Einen schönen Herbsttag habe ich gestern richtig ausnützen können.

Diese Woche geht es nun am Donnerstag nach Norwegen. Wir werden mit dem Team am Samstag beim Birkebeiner Loppet in Lillehammer teilnehmen und danach noch ein paar Tage in Meraker trainieren.
 
Swiss Alpine Marathon K21 1.08.2010
Vergangenen Samstag lief ich nach einjähriger Abwesenheit wieder den Halbmarathon K21 vom Swiss Alpine Marathon Davos. Diese Strecke lässt sich am Besten in unser Sommertraining integrieren und vor allem hält sich die Erholungszeit in Grenzen.
Der Wettkampf verlief ganz ordentlich. Ich liess die ersten drei Damen, darunter auch meine Teamkollegin Seraina Boner, von Anfang an ziehen und konzentrierte mich auf meinen Rhythmus. Unterwegs hatte ich keine grosse Krise und konnte mein Tempo durchziehen, vor allem in den flächeren Abschnitten am Schluss hatte ich ein gutes Gefühl. Am Schluss lief ich auf Platz vier ein und ich war mit meiner Leistung ganz zufrieden.

Bilder folgen sicherlich noch

Dazu wurde letzte Woche noch die Webseite vom Engadin Skimarathon Team online geschaltet. Diese Webseite durft ich erstellen und dies war somit meine fünfte Webseite welche ich selber erstellt habe. Da ich dies nur als Hobby mache, so bin ich auf diese Seite mächtig Stolz, denn sie beinhaltet viele neue Zusatzfunktionen, welche teilweise gar nicht so einfach waren zu realisieren. Aber am Besten schaut ihr euch diese Seite selber an und werdet auf Facebook Fans von uns.

 
5 Tage Engadin inkl. Padella Trophy 24.07.2010
Unser zweites Trainingslager mit dem Engadin Skimarathon Team absolvierten wir im Engadin. Die super Trainingsmöglichkeiten überraschten uns alle und wir wären gerne noch ein paar Tage länger geblieben. Unsere Trainingseinheiten waren wiederum sehr abwechslungsreich gestaltet und dies sieht ihr am besten auf den Fotos.
Als Abschluss stand noch der Alpinathlon auf dem Programm. Dies aber nicht als Teamwettkampf, sondern in den neu eingeführten Trophy's. Seraina Boner und Ursina Badilatti nahmen an der Corvatsch Trophy teil und liefen auf den zweiten und vierten Platz. Ich wollte endlich mal einen Bikewettkampf bestreiten und schrieb mich kurzer Hand in die Padella Trophy um. Das Starterfeld war eher klein ( 18 Männer und 6 Frauen) aber dies war mir gerade recht. Die Strecke war 30 Kilometer lang und mit 1200 Höhenmetern auch nicht ganz ohne. Am Schluss konnte ich diesen Wettkampf für mich entscheiden und war um eine schöne Erfahrung reicher. Ich glaube nicht, dass dies mein letzter Bikewettkampf war.



 
Gigathlon 2010 Team of five - 3. Platz 12.07.2010
Obwohl ich bis anhin skeptisch gegenüber dem Gigathlon eingestellt war, so konnte ich der Versuchung mit einem absoluten Topteam an den Start zu gehen, nicht widerstehen. Unser Team Eitzinger Sports bestand aus absoluten Topcracks in ihren jeweiligen Disziplinen, ausser wahrscheinlich ich
Mit dem Langstreckenläufer Daniel Bolt, dem Radprofi Andreas Dietziker, dem Mountainbiker Konny Looser und der Schwimmerin Kim Fleury stellten wir also eines der stärksten Teams des Gigathlons. Die ganze Athmosphäre und der Spirit Gigathlon hat mich von Anfang an gepackt und ich war froh diese Herausforderung angenommen zu haben.
Nun aber zu meinen zwei Inline Einsätzen. Am Samstag machten wir Inliner den Start, dies um 6 Uhr früh - nicht gerade meine Wunschstartzeit - und dazu nach einer relativ warmen und kurzen Nacht im Zelt. Die Anspannung hat sich gleich beim Aufstehen bemerkbar gemacht und vorallem die Unsicherheit wie so ein Massenstart von 850 Teams von statten geht. Die ersten Kilometer waren dann auch neutraliesiert, aber man musste doch immer schauen, dass man in den vorderen Positionen blieb. Als das Rennen dann los ging, hiess es einfach alles geben und vorne bleiben. Da die Strecke leicht coupiert war, bemerkte ich schnell das die Aufstiege mir weniger Mühe bereiteten als die Fläche, in der man wirklich so nah wie möglich am A.... des Vordermanns kleben musste. Vorallem auf den letzten fünf Kilometern hatte ich Schmerzen in meinen Füssen und ersehnte den Wechsel in Langnau. Dort übergab ich als 23. mit 10'43 Rückstand auf den ersten Inliner an unseren Biker. Alle Teammitglieder machten super Abschnittszeiten und so waren wir am Abend auf Platz 3. rangiert, also im Fahrplan für unsere Zielsetzung - einen Podestplatz.

Der Sonntag begann wiederum so früh, diesmal aber machte Kim, unsere Schwimmerin, den Start. Ich lief die zweite Ablösung und erlebte somit auch, wie es ist, wenn man in der Wechselzone wartet. Da wir nun im Jagdstart unterwegs waren, musste ich meine Ablösung sozusagen fast alleine absolvieren, denn die Abstände der restlichen 5er Teams waren doch schon beträchtlich. Die einzigen Athleten, welche um mich herum waren, waren Single- und Coupleathleten, welche ihren Tag aber einteilen mussten, und somit nicht alle mit Vollgas unterwegs waren. Dies war für mich ein bisschen schwer, da ich alleine in der Fläche nicht die Inline-Technik habe, um schnell unterwegs zu sein. Aber ich konnte meinen 3. Platz verteidigen.

Nun konnte ich nur noch auf den Zieleinlauf in Thun warten und Daumen drücken. Die ersten zwei Teams (Goldwurst-Power und Klinik im Zentrum-SG) waren auch am zweiten Tag zu stark für uns und wir blieben auf unserem dritten Platz. Die letzten 100 Meter liefen wir gemeinsam mit allen Teammitgliedern und unserem Schlussläufer ins Ziel und konnten uns feiern lassen. Das war wirklich genial. Drittes Team von 842 klassierten Teams, das hört sich doch gut an.

Im Ganzen war es wirklich ein tolles Wochenende, wir hatten ein super Team, und dies, obwohl wir uns vorher noch nicht kannten, funktionierte unser Teamgeist von Anfang an und es hat einfach nur Spass gemacht. Vielen Dank an alle vom Team und Eitzinger Sports.

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Bergwanderung von Maienfeld nach Davos 26.06.2010
Unser erstes Trainingslager mit dem Engadin Skimarathon Team war eine Bergwanderung. Hört sich unspektakulär an, aber es war wirklich eine neue Herausforderung und Spass pur.
Start war am Dienstag früh in Maienfeld. Da es am Wochenende zuvor noch reichlich Neuschnee gab, wussten wir nicht genau, wieviel Schnee uns in der Höhe erwartete, aber unsere Route war so gewählt, dass wir auch alternative Routen wandern konnten. Aber gleich beim ersten Übergang (Fläscher Fürggli) trafen wir auf sehr viel Schnee, dies machte die Situation nicht gerade einfacher. Da der Weg im Hochgebirge lag und die Markierungen unter dem Schnee verborgen lagen, fiel es uns schwer, dem offiziellen Weg zu folgen. Da wurde es mir schon ein bisschen mulmig und ich war mir meiner "Berggängigkeit" nicht mehr so sicher. Wir kamen aber alle heil oben an. Für den Abstieg kam uns der Schnee aber entgegen, da wir einfach nur hinunterruntschen konnten.
Es ging weiter über Ijes – Sanalada – Alp Säss zur Schesaplana Hütte, unser erstes Etappenziel. Durch den Temperatursturz der letzten Tage war es auch in der Hütte - und vor allem im Schlafraum - mächtig kühl und wir waren dankbar für unsere zwei dicken Decken.

Am zweiten Tag konnten wir nicht wie geplant auf den Schesaplana, darum ging es direkt Richtung Caveljoch und von dort über das Schweizertor zur Lindauer Hütte. Dies war aber noch nicht unser Etappenziel, sondern wir liefen über das Drusator zur Carschinahütte. Um die Tour abzurunden liefen wir noch auf den Schafberg (2424mü.M.) Die Nacht in der Carschinahütte war schon angenehmer (wärmer) und auch die Müdigkeit in den Beinen hielt sich noch in Grenzen.

Dritter Tag: Endlich konnten wir unsere geplante Route durchziehen. Es lag zwar noch Schnee, aber trotzdem konnten wir den Aufstieg zur Sulzfluh (2817mü.M.) in Angriff nehmen. Die Weitsicht war sehr gut und so begann das Rätselraten welcher Berg nun welcher ist. Von der Sulzfluh wanderten wir über die Tilsuna Hütte und Gruobenpass nach Partnun. Zur Abwechslung ging's nun mit den Trottinetts runter nach Küblis (maximale Geschwindigkeit 52km/h). Diese rasante Talfahrt ermöglichte uns unsere Gelenke zu schonen. Von Küblis ging's noch mal hoch zum Maiensäss der Eltern von Seraina Boner oberhalb von Fideris.

Am letzten Tag wanderten wir über das Lareiner Obersäss zum Strassberger Fürggli und von dort über die Parsennfurgga zur Parsennhütte und dann runter zum Wolfgangpass. Ziel erreicht.

In diesen vier Wandertagen liefen wir 25 Stunden und absolvierten 90 Kilometer mit 7200 Höhenmeter. Am Schluss schmerzten vor allem die Knie und Oberschenkel, aber ansonsten waren wir alle wohl auf und glücklich über diese wunderschöne Bergtour. Die ersten zwei Tage kämpften wir uns zwar durch den Schnee, wurden dafür aber am Schluss von der Sonne verwöhnt.

Es hat Spass gemacht!


Eine paar erste Bilder von der Wanderung, weitere folgen noch.

 
Domaine du Frigoulet - die perfekte Bikewoche 30.05.2010
Vor vier Jahren verbrachte ich meine ersten Bikeferien im Domaine du Frigoulet, also war es höchste Zeit sich wieder einmal dort unten blicken zu lassen.
Die ganze Woche kann man wirklich als perfekt bezeichen. Das Wetter war hammermässig, jeden Tag Sonnenschein pur und um die 25° C warm. Die Biketouren super organisiert, die Trails genial, wenn auch anspruchsvoll, aber da wurde die Fahrtechnik ja auch mit jedem Tag besser und die Stürze seltener. Die Touren waren zwischen 36 und 60km lang und so wurde daraus eine super Woche mit sehr viel Grundlagentraining, inklusive ein paar intensiven Abschnitten berghoch. Wenn es am Abend noch nicht genug war, so gab es noch eine kleine Jogging- oder Velorunde, um mir das Feierabendbier und das feine Abendessen auch wirklich verdiehnt zu haben.
Neben den coolen Biketouren gab es dazu noch eine super geniale Velotour von 150km, was für mich wirklich eine neue Erfahrung war so lange auf dem Drahtesel zu sitzen, und vor allem dann am nächsten Tag wieder aufs Bike zu sitzen.
Zur Erholung waren die Sofas am Pool, das Jacuzzi oder auch unser Gartensitzplatz Gold wert und so ergaben sich immer wieder neue Bekanntschaften und interessante Gespräche. Ein Dankeschön gehört dem STV Ennetbürgen, welche uns drei Bündner ganz liebevoll in ihre Gruppe aufgenommen haben und wir eine super Zeit mit ihnen verbringen durften.

Ab morgen geht das geregelte Training mit dem ESM Team wieder los und dazu passt ja das Herbstwetter perfekt.

 
Grosse Veränderungen - ESM Team 11.05.2010
Wahrscheinlich seit ihr im Internet oder in den Zeitungen schon auf das Engadin Ski Marathon Team aufmerksam geworden. Genau
Dies wird mein neuer Weg sein, und ich bin sehr froh, diesen Weg gehen zu können. Die ersten Gespräche mit dem ESM Team fanden schon sehr früh statt und dies ermöglichte mir auch, den Frühling ein bisschen lockerer anzugehen. Der Rausschmiss von Swiss Ski war absehbar und ich sehe der ganzen Situation nun ganz positiv entgegen. Mit dem ESM Team habe ich nun eine neue Struktur, ein neues Team und eine neue Trainerin.

Trainieren muss ich schlussendlich trotzdem selber, und wenn ich gesundheitlich den Sommer gut überstehe, bin ich sehr zuversichtlich wieder an meine Erfolge vergangener Jahre anknüpfen zu können. Als ESM Team werden wir hauptsächlich in Davos, auch in Zusammenarbeit mit dem NLZ Davos, trainieren. Trotzdem ermöglicht das ESM Team auch verschiedene Trainingslager, sei es mit dem BSV zusammen, oder auch mal nur mit dem Team, z. B. im Engadin, in Lillehamer oder dann im November in Bruksvallarna.

Ihr seht, meiner Motivation steht nichts im Wege und ich trainiere schon jetzt mit voller Freude auf die neue Saison hin, wenn momentan das Training auch ein bisschen zäh ist, aber dies ist wohl nach einer Arbeitspause von 7 Wochen nicht vermeidbar.

Hier noch ein paar dazugehörige Links und Zeitungsberichte:
Engadinerpost - Engadin Skimarathon lanciert eigenes Team - 08.05.2010
Die Südostschweiz - Volkslaufteam um Seraina Mischol - 08.05.2010
Davoser Zeitung - Mischols Weg ist ein neuer, das Ziel bleibt dasselber - 11.05.2010
Die Südostschweiz - Es läuft nicht der Trainer - 12.05.2010

www.engadin-skimarathon.ch
www.xc-ski.de
www.live-wintersport.com
www.ski-nordique.net
www.fiscrosscountry.com


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